Zum Jahresabschluss gegen den Leader

Der TV Zofingen spielt am Samstag gegen die SG GS/Kadetten SH Espoirs (18.00 Uhr, BZZ).

Die Zofinger haben keine guten Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen mit den Reserven der Kadetten Schaffhausen. In der Auftaktpartie der laufenden Saison führte das Team von Samir Sarac auswärts praktisch während der gesamten Spielzeit, musste den Favoriten aber in den Schlussminuten trotzdem noch vorbeiziehen lassen. Es war eine jener knappen Niederlagen, von welchen der TVZ heuer schon einige kassiert hat. Noch nie haben die Thutstädter mit mehr als vier Treffern Unterschied verloren, doch auch eine Niederlage mit einem oder zwei Toren gibt eben null Punkte. Deshalb könnten die Zofinger mit etwas mehr Abgeklärtheit und Wettkampfglück durchaus einige Ränge weiter vorne in der Tabelle stehen.

Zum Abschluss des Jahres steigt also die Revanche gegen eine Schaffhauser Mannschaft, welche bisher meist zu überzeugen vermochte. Die Nordschweizer konnten lediglich zwei Spiele nicht gewinnen und grüssen von der Tabellenspitze. Mehr muss wohl zur Schwierigkeit der Aufgabe für den TVZ nicht gesagt werden. Bei den Zofingern ist gegen Schaffhausen erstmals ein neues Gesicht mit von der Partie. Ramon Schweizer wechselt per sofort vom TV Möhlin zu den Thutstädtern. Der 19-Jährige Linkshänder sucht in der Nationalliga B eine neue Herausforderung und wird wohl hauptsächlich im Rückraum eingesetzt werden. „Ich bin vom Team sehr gut aufgenommen worden und fühle mich wohl“, gibt der Neuzuzug zu Protokoll. „Natürlich wird es noch einige Zeit dauern, bis ich auch spielerisch voll integriert bin“, fügt er an. „Doch es ist ja auch allen klar, dass gewisse Dinge nicht von heute auf morgen klappen.“

Die Zofinger haben weiterhin Verletzungssorgen. Torhüter Charly Wilhelm wird erst im neuen Jahr wieder ins Geschehen eingreifen können. Simon Achermann erlitt in der Partie gegen Steffisburg eine Hirnerschütterung. Sein Einsatz gegen Schaffhausen ist noch ungewiss. Egal mit welchem Kader der TVZ antreten wird, es wird so oder so ein ganz schwieriges Spiel gegen den Leader. Ramon Schweizer setzt auf die Rolle des Underdogs. „Wir sind die Aussenseiter. Doch gerade das macht uns gefährlich.“

veröffentlicht am 16. Dezember, 2011 in M1.



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